Nachhaltigkeit

Nicht nur exzellente Produkte sind uns wichtig, sondern auch die Wechselwirkung mit unserer Umwelt. Natürliche Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen, Energie zu sparen und die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten – das gehört schon seit jeher zu unseren Grundsätzen.

Umweltfreundlichkeit zu proklamieren und umweltfreundlich zu handeln sind zwei verschiedene Dinge. Unsere Kunden wissen das, und nicht wenige von ihnen haben uns gerade deshalb zu ihrer Hausdruckerei gemacht. Deshalb können sie von uns zu Recht erwarten, dass wir vor ihnen Rechenschaft über die ökologischen Auswirkungen unseres Handelns ablegen. Gerne möchten wir Ihnen noch ausführlicher zeigen, was genau wir bei BerlinDruck für die Umwelt und für einen nachhaltigen Umgang mit unserem Ökosystem unternehmen. Denn was bedeuten viele Zertifikate, wenn nicht im ganzen Unternehmen ein nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen gelebt wird. Daher gehen unsere Maßnahmen zum Umweltschutz wesentlich weiter als ein paar Zertifikate, was wir Ihnen gerne genauer erläutern:

Stromnutzung

  • Druckmaschinen haben mit ca. 70 % einen sehr hohen Anteil am Stromverbrauch
  • Wir nutzen hochmoderne Druckmaschinen mit hoher Energieeffizienz
  • In unserer kompletten Produktion setzen wir auf LED-Beleuchtung
  • Unsere Beleuchtung wird durch intelligente Bewegungsmelder gesteuert
  • Ökostrom zu nutzen ist für uns selbstverständlich
Ausführliche Informationen über unseren Stromverbrauch
Druckmaschinen

Unsere Produktion, insbesondere unsere Druckmaschinen benötigen große Mengen an Strom. Daher ist es für uns selbstverständlich, unseren Stromverbrauch so gering wie möglich zu halten. Einerseits, da es für uns ein großer Kostenfaktor ist, andererseits natürlich, da wir unsere Umwelt nicht stärker als unbedingt notwendig belasten wollen. Ungefähr 70 Prozent unseres gesamten Stromverbrauchs sind allein auf unsere Druckmaschinen zurückzuführen.

Um unseren Stromverbrauch zu reduzieren, setzen wir stets auf die neuesten und modernsten Maschinen. Gerade in den Jahren 2016 und 2017 wurden unsere Druckmaschinen wieder einmal durch die neueste Generation aus dem Hause Heidelberger ersetzt. Diese neuen Maschinen bedeuten für uns eine höhere Effizienz und gleichzeitig einen verringerten Stromverbrauch im Vergleich zu älteren Maschinen. Unser Ziel ist es, unsere Produktion so effizient wie möglich zu gestalten, damit wir einerseits eine moderne und kompetente Produktion gewährleisten können, aber auch um nachhaltig mit unseren gegebenen Ressourcen umzugehen.

LED – Beleuchtung

Doch nicht nur unsere Produktion soll so modern wie möglich gestaltet sein, um den Energieverbrauch zu reduzieren, sondern auch die weiteren Stromfresser in unserem Betrieb wollen wir weiter einschränken. Dazu haben wir im Jahr 2017 die komplette Beleuchtung in unserem Unternehmen auf moderne LED-Technik umgestellt. Zusätzlich dazu wurde eine intelligente Steuerung eingerichtet, welche die Beleuchtung so regelt, dass immer ausreichende Lichtverhältnisse herrschen. Natürlich aber nur, wenn Personen dieses Licht benötigen. So ist z.B. unser Lager nur dann beleuchtet, wenn auch wirklich gerade jemand dort ist.

Ökostrom

Um unseren Stromverbrauch weitergehend verträglich für die Umwelt zu gestalten, haben wir uns entschieden seit dem 01.01.2018 von den Achimer Stadtwerken, nur noch Ökostrom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Ökostrom wird aus nachwachsenden, erneuerbaren Rohstoffen hergestellt. Dazu zählen neben Biomasse (Holz, Getreide, Abfälle der Land- und Forstwirtschaft) natürliche, unerschöpflich vorkommende Ressourcen wie Wind, Sonne und Erdwärme . Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Erzeugung von Ökostrom ist im Gegensatz zur Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas frei von Kohlendioxid oder CO2-neutral. Damit leistet die Ökostromerzeugung einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Zielsetzungen. Ökostrom steigert den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch nachhaltig und reduziert den Verbrauch von fossilen Energieträgern, die nur begrenzt zur Verfügung stehen. Außerdem wird so die Menge der teuren Energieimporte (Erdöl) gesenkt. Und ganz nebenbei stärkt der Ausbau von Ökostromanlagen die regionalen Wirtschaftsstrukturen.

Papierverbrauch

  • Wir arbeiten fast ausschließlich mit dem Rohstoff Papier
  • Papier ist ein umweltfreundlicher, nachwachsender Rohstoff
  • Dennoch hat Papierverschwendung negative Auswirkungen auf die Umwelt
  • Jeder Bereich, in dem Papierabfall anfällt, wurde optimiert, sodass kein kostbarer Rohstoff verschwendet wird
  • Die Altpapierquote zeigt, wie viel Prozent von dem eingekauftem Papier später wieder entsorgt wurde
  • Der Branchendurchschnitt beträgt 25 % wobei die besten 10 % der Druckbranche einen Wert von 18-20 % erreichen
  • Die durchschnittliche Altpapierquote bei BerlinDruck betrug in den Jahren 2011-2017 etwa 17,68 %
  • Würden wir nur im Durchschnitt liegen, würden wir jedes Jahr rund 225 Tonnen Papier mehr verbrauchen
  • Unser stark reduzierter Papierverbrauch schont die Umwelt, da …
    • … kein unnötiges Wasser zur Herstellung von Papier gebraucht wird
    • … kein unnötiger Stromverbrauch in der Papierherstellung anfällt

Altpapierquote

Ausführliche Informationen über unseren Papierverbrauch
Einfluss von Papier auf die Umwelt

Um unsere Umwelt zu schonen, ist der Papierverbrauch für uns eine weitere wichtige Stellschraube. Wir arbeiten fast ausschließlich mit Papier, daher ist auch dessen Entsorgung ein essentielles Thema für uns. Generell ist Papier ein sehr umweltfreundlicher Rohstoff, da er aus natürlichen und nachwachsenden Ressourcen gewonnen wird. Nichtsdestotrotz sollte Papier nicht verschwendet werden, da der Abbau, die Herstellung und der Transport von Papier, Umweltbelastungen darstellen. Ein hoher Verbrauch bedeutet natürlich im Gegenzug auch hohe Kosten. Aber was genau tun wir bei BerlinDruck eigentlich, um unseren Papierverbrauch zu reduzieren?

Papierabfall in Druckereien

Um diese Frage zu beantworten, muss das Thema Altpapier ein wenig genauer erläutert werden. Altpapier, was in einer Druckerei anfällt, teilt sich auf in die folgenden Punkte:

  1. Makulatur
    Die Bögen, die zum Einrichten einer Druckmaschine benötigt werden.
  2. Schneideabfälle
    Papierabfall, der an der Schneidemaschine durch das genaue Zuschneiden der Produkte anfällt
  3. Papierabfall in der Buchbinderei
    In den Maschinen der Buchbinderei werden Produkte auch beschnitten.
  4. Reklamationen
    Papierabfall der durch die Entsorgung fehlerhafter Produkte anfällt.

Diese vier Punkte sind aus unserer Sicht die Stellschrauben, die optimiert werden müssen, um den anfallenden Altpapierverbrauch zu verringern. Dies stellen wir zum einen durch modernste Technik, aber wiederum auch durch geschultes Fachpersonal sicher. Denn geschulte Mitarbeiter benötigen weniger Bögen zum Einrichten der Druckmaschine und durch die Inline-Messung unserer Druckmaschinen wird dieser Bedarf weiter reduziert. Daher ist die bei uns anfallende Makulatur sehr gering. Doch auch durch optimierte Druckbögen stellen wir sicher, dass weniger Schneideabfälle und Abfall in der Buchbinderei anfallen, was wiederum nur mithilfe von geschultem Fachpersonal und modernster Technik möglich ist. Wie wir das Thema Reklamationen behandeln, erklären wir im nachfolgenden Absatz.

Altpapierquote

Schon seit vielen Jahren ist daher die Altpapierquote eine sehr wichtige Kennzahl für uns. Diese Quote zeigt den prozentualen Anteil der Altpapierentsorgung am Papiereinkauf und wird von uns monatlich nachgehalten. Durch diese ständige Kontrolle stellen wir sicher, dass unsere Altpapierquote gering bleibt. Der Branchendurchschnitt bei dieser Quote beträgt laut einer Erhebung von Heidelberger Druckmaschinen zwischen 20 und 30 Prozent, was bedeutet, dass 20 bis 30 Prozent des eingekauften Papiers später wieder entsorgt wird. Druckereien, die ohne geschultes Personal und mit veralteter Technik arbeiten, erreichen sogar bis zu 35 Prozent. Nur 10 Prozent aller Akzidenzdruckereien in Deutschland erreichen dagegen einen Wert von unter 20 Prozent laut der Erhebung von Heidelberger.

Unsere Altpapierquote

Doch Sie fragen sich bestimmt nun, wie dieser Wert bei BerlinDruck ist, wenn wir ihn so lang und breit erläutern. Im Jahr 2017 hatten wir eine Altpapierquote von 17,91 Prozent und stehen damit an der Spitze der Druckindustrie. Doch was sagt schon ein Jahr aus? Für uns ist es von großer Bedeutung diesen Wert nicht nur einmalig, sondern immer zu erreichen und ihn so gut wie möglich zu optimieren. Umweltfreundlichkeit bezogen auf die Papierentsorgung ist für uns kein neues Thema. In den letzten sieben Jahren haben wir bei dieser, aus unserer Sicht so wichtigen Kennzahl, einen durchschnittlichen Wert von 17,68 Prozent erreicht, was zeigt, dass wir diesem Thema schon seit langer Zeit, eine hohe Relevanz bemessen.

Um die Relevanz der Altpapierquote noch einmal zu verdeutlichen, hier ein kleines Beispiel: Wir kaufen im Jahr rund 3.000 Tonnen Papier ein. Mit einer Altpapierquote von rund 17,5 Prozent entsorgen wir gleichzeitig 525 Tonnen Papier im Jahr. Wäre unsere Quote mit 25 Prozent nur im Durchschnitt, würden wir hingegen 750 Tonnen Papier entsorgen, was einer Differenz von 225 Tonnen pro Jahr entspricht. Durch unsere beschriebenen Bemühungen sparen wir also diese 225 Tonnen jedes Jahr gegenüber dem Durchschnitt ein. Natürlich sparen wir dadurch einiges an Kosten, aber selbstverständlich senken wir so auch in einem hohen Maß die Umweltbelastung, da weniger Wasser und weniger Strom bei der Papierherstellung eingesetzt werden muss, worauf nachfolgend noch genauer eingegangen wird.

Wasser- und Stromverbrauch in der Papierherstellung

In der Papierherstellung werden große Mengen Wasser benötigt. Da ist es nur logisch, dass ein Reduzierung des Papierverbrauchs, auch nachhaltig den Wasserverbrauch senkt. Dazu haben wir ausgerechnet, wie viel wir durch unseren geringeren Verbrauch, jährlich einsparen. Unsere Ersparnis an Papier gegenüber des Branchendurchschnitts beträgt rund 225 Tonnen. Um diese Anzahl an Papier herzustellen werden 11.750.000 Liter Wasser benötigt. Zum Vergleich: ein Mensch verbraucht täglich 121 Liter, auf ein Jahr hochgerechnet 44.165 Liter. Durch unseren, um 225 Tonnen reduzierten Papierverbrauch, könnten demzufolge rund 265 Personen ein Jahr lang mit Wasser versorgt werden.

Natürlich wird auch Strom in der Papierherstellung benötigt, da große Maschinen betrieben werden müssen. Reduzieren wir also unseren Papierverbrauch, wird weniger Strom in dessen Herstellung benötigt. Wenn das oben genannte Beispiel mit einer jährlichen Ersparnis von 225 Tonnen Papier wieder aufgegriffen wird, dann kämen wir auf einen eingesparten Stromverbrauch von 2.412.697 kW/h pro Jahr. Zum Vergleich: ein zwei-Personen Haushalt verbraucht pro Jahr rund 3.000 kW/h. So könnten mit dem von uns eingesparten Strom in der Papierherstellung rund 804 zwei-Personen Haushalte, ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

Selbstverständlich können Sie auch die entstandenen Umweltbelastungen für Ihren eigenen Papierverbrauch ausrechnen. Wir haben für unsere Rechenbeispiele den Nachhaltigkeitsrechner der Initiative Pro Papierrecycling verwendet. (http://papiernetz.de/info/nachhaltigkeitsrechner/)

Verhinderung von Abholzung

Ein weiteres Beispiel um die Abholzung zu verdeutlichen: Meistens werden für die Papierherstellung Eukalyptusbäume genutzt, da diese eine sehr hohe Rohdichte haben. Durchschnittlich werden für eine Tonne Papier 2.200 kg Holz benötigt. Wenn ein Eukalyptusbaum also 3.000 kg wiegt, entstehen aus ihm rund 1,3 Tonnen Papier. Wir verhindern somit lediglich durch die Kontrolle unserer Altpapierquote, die Abholzung von rund 170 Bäumen, was einer Waldfläche von 4250 m² entspricht. Viele vergleichbare Betriebe verbrauchen also jedes Jahr durchschnittlich 170 Bäume mehr als wir, bei gleichem Output. Natürlich setzen wir auch verstärkt auf den Einsatz von Recyclingpapier, wodurch gar keine Bäume mehr abgeholzt werden müssen, da bereits vorhandener Zellstoff wiederverwertet wird. Dazu sollte noch gesagt werden, dass dies eine sehr ehrliche Zahl ist, an der nichts schön gerechnet wurde. Würde man z.B. mit Birken kalkulieren, wäre eine Ersparnis von 340 Bäumen pro Jahr herausgekommen. Jedoch sind wir in dieser Hinsicht ehrlich und geben Eukalyptusbäume an, die zu großen Teilen in der Papierherstellung genutzt werden.

Reklamationen

  • Weniger Reklamationen bedeuten eine geringere Belastung der Umwelt
  • Die durchschnittliche Reklamationsquote der Druckbranche beträgt 2,7 %
  • Unsere Reklamationsquote schwankte in den letzten 5 Jahren zwischen 0,25 % und 0,3 %
  • Wir setzen auf Fachpersonal und standardisierte Prozesse
    • Dadurch werden Fehler frühzeitig erkannt …
    • … oder entstehen gar nicht erst
  • Durch unsere geringe Reklamationsquote belasten wir die Umwelt nicht mehr als unbedingt notwendig

Reklamationsquote in %

BerlinDruck 2011-2017: 0,275 %0%
Branchendurchschnitt: 2,7 %0%
Ausführliche Informationen über unseren Umgang mit Reklamationen
Einfluss von Reklamationen auf die Umwelt

Was haben Reklamationen denn mit einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu tun? Wir verraten es Ihnen! Wir haben uns schon vor vielen Jahren das Ziel einer sehr geringen Reklamationsquote gesetzt. Zuerst natürlich einmal, da Kunden, die nichts reklamieren müssen, zufriedener sind. Aber dies ist nicht unsere eigentliche Intention. Denn Reklamationen bedeuten Zusatzkosten und zusätzliche Arbeit für das Unternehmen, da Fehler gemacht wurden. Klar, Fehler können passieren und werden auch in Zukunft passieren. Gerade für den Lernprozess von individuellen Personen und auch vom Unternehmen sind Fehler wichtig.

Reklamationsquote

Doch gerade weil wir auf geschultes und ausgebildetes Fachpersonal setzen, passieren Fehler nicht so häufig, wie üblich. Das zeigt unsere Reklamationsquote, die in den letzten 5 Jahren zwischen 0,25 % und 0,3 % schwankte. Schätzungen zufolge beträgt der Branchendurchschnitt von Unternehmen in einer ähnlichen Größenordnung zwischen 2,5 % und 3 %. Wir sehen unsere Quote als Bestätigung für exzellente Arbeit, die in dieser Form nur von qualifiziertem Personal geleistet werden kann.

Doch nun nochmal ein wenig genauer: Unsere niedrige Reklamationsquote führt dazu, dass weniger zusätzliche Arbeit anfällt. Das äußert sich in einer geringeren Quote an zusätzlich zu entsorgendem Abfall, aber natürlich auch in geringeren Maschinenlaufzeiten, die einen hohen Ressourcenverbrauch von Energie, Farbe, Papier und Personal mit sich bringen würde. Daher ist aus unserer Sicht die Reklamationsquote ein entscheidender Hebel beim Thema Nachhaltigkeit. Denn durch eine niedrige Reklamationsquote stellen wir sicher, dass wir unsere Umwelt nicht mehr als unbedingt notwendig belasten.

Abfallentsorgung

  • Altpapier wird von uns zu 100 % zurück in den Papierkreislauf gegeben
  • Unser Papierabfall wird streng von fremden Stoffen getrennt
  • Selbstverständlich achten wir auch im Betrieb auf eine strikte Mülltrennung
  • Wir nutzen keine UV-Druckfarbe, …
    • …durch die Gesundheitsrisiken entstehen können
    • …die eine Verunreinigung des Altpapiers verursacht
Ausführliche Informationen über unsere Abfallentsorgung
Unsere Abfallentsorgung

Über unseren Papierverbrauch und dass wir diesen niedrig halten, haben wir bereits einige Worte verloren. Natürlich halten wir es auch für selbstverständlich, unser Altpapier zu 100 Prozent in den Papierkreislauf zurückzuführen. Viel wichtiger ist aus unserer Sicht bei dem Punkt der Abfallentsorgung, dass eine genaue Trennung der Materialen erfolgt, denn Altpapier kann nur dann wiederverwertbar recycelt werden, wenn es nicht mit künstlichen Rohstoffen vermischt wird, wie es zum Beispiel beim UV-Druck der Fall ist.

Umweltrisiko UV-Druck

Dort wird das Papier mit UV-härtender Druckfarbe bedruckt, wodurch keine Trocknungszeiten mehr anfallen, da die dort eingesetzten UV-Lampen die Farbe sofort aushärten. Natürlich entsteht dadurch eine Verkürzung der Produktionszeit, jedoch wird dadurch der Rohstoff Papier mit künstlichen Materialen überzogen, was eine zusätzliche Belastung für die Umwelt darstellt. Allein die UV-Druckfarbe darf z.B. nur mit Schutzkleidung verarbeitet werden, was die „Gefahr“ für unser Ökosystem verdeutlicht. Noch schlimmer wird es, wenn in dieser Herstellungsweise bedruckte Papiere in den Altpapierkreislauf gegeben werden. Durch UV-Produkte wird dieser Kreislauf nachweislich verunreinigt, was zu deutlichen Problemen beim Recycling führt. Papier, welches mit UV-Farbe bedruckt wurde, eignet sich danach nur noch für Wellpappe. Für Zeitungspapier kann ein solches Papier nicht mehr genutzt werden. Wenn also UV-Produkte dem Altpapierkreislauf zugeführt werden, was in unserer Branche alltäglich ist, führt dies dazu, dass im Endeffekt mehr Papier verbraucht und auch mehr Bäume abgeholzt werden, da frischer Zellstoff dazugegeben werden muss, um die Verunreinigung auszugleichen. Unglaublich und unverständlich wird es dann, wenn Druckunternehmen die Umweltfreundlichkeit vom UV-Druck proklamieren. Außerdem wird bei der UV-Trocknung oftmals keine Aushärtung der Farbe von 100 Prozent erreicht. Schon bei einer Aushärtung, die nur 80 Prozent beträgt, ist das Druckprodukt für die Personen, die es in den Händen halten, gefährlich, hautreizend und kann sogar Allergien hervorrufen.

Wir von BerlinDruck haben uns gegen UV-Druckmaschinen entschieden, da sich diese Produktionsart mit unserer Überzeugung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht vereinbaren lässt, obwohl eine deutliche Einsparung der Produktionszeiten dadurch möglich gewesen wäre. Weitergehend sorgen wir dafür, dass keine künstlichen Verpackungsmaterialen in unserem Altpapier landen und setzen auf eine strikte Abfalltrennung. Wir versprechen Ihnen, dass Sie bei uns ein umweltfreundlich und ehrlich produziertes Druckprodukt erhalten, welches in einem Betrieb produziert wurde, der sich nicht nur durch Umweltzertifikate schmückt, sondern echtes Engagement nachweisen kann.

Sonstiges Engagement

  • Wir planen alle unsere Lieferungen so effizient wie möglich und nutzen nur energieeffiziente Fahrzeuge
  • Alle unsere Aluminiumdruckplatten werden recycelt
  • Wir nehmen auch beschädigte Paletten zurück
  • Bei uns werden keine umweltkritischen Verpackungsmaterialen genutzt, wie z.B. Styropor oder PVC-Folie
  • Unser Klebeband ist ausschließlich aus Papier
  • Wir nutzen stark alkoholreduziertes Feuchtmittel
  • Ölbasierte Drucklacke kommen für uns nicht in Frage
  • Unsere Druckfarben bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Die Farbkartuschen werden recycelt
Ausführliche Informationen über unser weitergehendes Engagement
Weiteres Engagement

Der hohe Anspruch setzt sich hier fort: Wir versuchen den Ausstoß von CO2 überall niedrig zu halten. Dies fängt aus unserer Sicht schon dabei an, keine unnötige Energie zu verschwenden. Unsere Produktion läuft wie bereits beschrieben so energiesparend wie möglich. Schadstoffarme Motoren sind in unseren Firmenfahrzeugen selbstverständlich und unsere Fahrten werden so effizient wie möglich geplant. Selbstverständlich werden alle unsere Aluminiumdruckplatten vollständig recycelt und Paletten nehmen wir auch mit Beschädigungen zurück, ebenso die – natürlich schadstoffarme – Stretch-Folie. PVC-Folien haben bei uns ebenso wenig eine Chance wie Nitrolacke, umweltkritische Verpackungen aller Art sowie Styropor-Chips und ähnliche Füllmaterialien. Aber auch in kleinen Dingen tun wir, was wir können: Putzlappen landen im Reinigungskreislauf und auch das Klebe­band für unsere vielfältigen Verpackungsaufgaben ist ausschließlich aus Papier.

 

Als weiteren wichtigen Punkt setzen wir schon seit vielen Jahren auf alkoholreduziertes Feuchtmittel in unserer Druckerei und haben so entgegen des Branchentrends nur eine minimale Quote an eingesetztem Alkohol. So wird die Umweltbelastung weitergehend stark gesenkt. Ein weiterer wichtiger Punkt sind aus unserer Sicht die eingesetzten Lacke. Zwar gehören ölbasierte Lacke der Vergangenheit an, die Realität sieht jedoch so aus, dass immer noch viele Druckereien darauf setzen. Wir haben jedoch schon vor vielen Jahren auf den wasserbasierten Dispersionslack gesetzt und so die Umweltbelastung minimiert.

 

Ein weiteres Thema beim Umweltschutz ist die von uns genutzte Druckfarbe. Wir nutzen nur Farbe aus nachwachsenden Rohstoffen, die zudem Mineralöl- als auch Palmölfrei ist. Dazu wird unsere Druckfarbe in umweltfreundlichen Kartuschen angeliefert, die recycelbar sind. Diese Kartuschen werden ganz einfach in die Maschine eingesetzt, wodurch weniger Farbrückstände entstehen und der gesamte Farbverbrauch reduziert wird.

Unternehmerische Verantwortung

  • In den letzten 30 Jahren wurden mehr als 100 Fachkräfte von uns ausgebildet
  • Wir sehen es als unsere unternehmerische Verantwortung, jungen Menschen eine Ausbildung zu ermögliche
    • Unser Ziel: 10 % des Betriebes sollen Auszubildende sein
    • Nicht als Hilfskräfte oder billige Arbeitskraft sondern als vollwertige Mitarbeiter mit einer langfristigen Perspektive
  • Auch die Unterstützung von Benachteiligten liegt uns am Herzen
Ausführliche Informationen über unsere unternehmerische Verantwortung
Verantwortung für Mitarbeiter

Auch als kleineres mittelständisches Unternehmen sind wir der Meinung, dass wir eine große unternehmerische Verantwortung tragen, da viele Familien unserer Mitarbeiter von unserem Erfolg als Unternehmen abhängig sind. Wir wollen allen Beteiligten unseres Betriebes eine zukunftsfähige und nachhaltige Anstellung bieten. Doch nicht nur unsere Angestellten sollen bei uns eine Zukunftsperspektive haben, sondern auch junge Menschen. Seit über 30 Jahren haben wir mehr als 100 Fachkräfte bei uns im Betrieb ausgebildet und wollen dies auch in den nächsten Jahren weiterhin tun. So haben wir uns vor über 10 Jahren bereits das Ziel gesetzt, dass 10 Prozent unserer Angestellten Auszubildende sind. Gerade die Berufe des Druckers und Buchbinders sterben aus, da in der Branche vermehrt auf ungelernte Hilfskräfte gesetzt wird. Wir sehen es daher als unsere unternehmerische Verantwortung, jungen Menschen Perspektive in unserer Branche zu geben. Und das nicht als billige Arbeitskräfte, die nur die Druckmaschine reinigen dürfen, sondern als junge Mitarbeiter, die bei uns ihren Beruf von Grund auf lernen.

Chancengleichheit

Generell ist uns die soziale Verantwortung sehr wichtig. Schon seit der Firmengründung haben wir stets darauf geachtet, kein Unternehmen zu sein, was auf die besten Zeugnisse bei Auszubildenden oder Mitarbeitern setzt, sondern auf die Person an sich und wie sie in unseren Betrieb passt. Der Grund warum wir erfolgreich sind, sind die Menschen, nicht die Maschinen oder Noten. Bei uns bekommen alle Personen die gleichen Chancen, egal welche Hautfarbe oder welchen Hintergrund diese Person mitbringt.

Auch die Unterstützung von Benachteiligten liegt uns sehr am Herzen. So unterstützen wir seit mehreren Jahren die Zeitschrift der Straße, welche von Obdachlosen in der Innenstadt verkauft wird. Gerade die Unternehmensgründer Hedda und Reinhard Berlin setzen sich seit vielen Jahren für sozial benachteiligte Personen ein. So organisieren sie z.B. jährlich einen Kalenderverkauf, dessen Einnahmen für wohltätige Organisationen gespendet werden.

Mehr Informationen gewünscht?

Kein Problem! Gerne erteilt Ihnen Herr Dirk Lellinger, unser Ansprechpartner für Umweltfragen, weiterführende Informationen zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Gerne können Sie sich auch vor Ort von uns und unserem Engagement überzeugen. Sprechen Sie uns dazu einfach an.

Dirk Lellinger
Ansprechpartner für Umweltfragen
Telefon +49 (0) 421 43871-23
dirk.lellinger@berlindruck.de

Zertifizierungen

Unser Engagement für unsere Umwelt ist sehr hoch und ehrlich. Bei uns erhalten Sie Druckprodukte, die so nachhaltig wie möglich produziert werden. An Zertifizierungen hingegen verdienen meist nur die Unternehmen, welche die Zertifizierung ausstellen. Dennoch sind einige wichtige Zertifizierungen für uns unausweichlich. So sind wir nach Living PSO, FSC, für Ökostrom und für den klimaneutralen Druck zertifiziert. Natürlich können Sie ihr Druckprodukt auch mit der FSC oder „klimaneutral gedruckt“ Zertifizierung produzieren lassen.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Seite Standards oder natürlich in einem persönlichen Gespräch mit einem unserer Kundenberater.