Tools

Was LEO im Internet für das babylonische Sprachgewirr ist, ist unser Farbübersetzer für die Übersetzung von CMYK in Pantone oder HKS. Seit fast zwanzig Jahren setzt unser Farbübersetzer Maßstäbe im World Wide Web. Der Lohn für die jahrelange Arbeit: Viele Foren verweisen auf den Standard unseres Tools. Und natürlich sind wir ein wenig stolz darauf, dass dieser Service täglich einige Hundert Klicks generiert.

Das ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: Rückenstärkenrechner, die Portokalkulation, eine Bindeartenübersicht, eine Korrekturzeichentabelle und vieles mehr. Sie wollen wissen, was die von Ihnen geplante Broschüre wiegt? Mit oder ohne Umschlag? Ein Klick, ein paar Zahlen und das Ergebnis ist die Entscheidungsgrundlage für Ihre weitere Arbeit. Ganz besonders freuen wir uns, wenn die erste Berührung mit diesen Tools der Beginn einer langen Freundschaft ist.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie weiterführende Informationen über Veredelungen oder etwa ein Dummy benötigen. Unsere Verkaufsmitarbeiter finden Sie hier.

Gewichtsberechnung

Gewichtsberechnung

Papiergewicht g/qm Gramm/m²
Format Breite in mm mm
Format Länge in mm mm
Umfang Seiten
Druckauflage Exemplare
1 Bogen/Blatt ist 0,0624 qm
1 Bogen/Blatt wiegt 8,4200 Gramm
1.000 Bogen wiegen 8,4200 kg
 
Anzahl der Seiten 24 Seiten
Anzahl der Blätter (Seiten/2) 12 Blätter
 
Ein Produkt wiegt also 101,04 Gramm
1.000 Produkte wiegen 101,04 Kilogramm
 
Eigene Auflage ist 40000 Exemplare
Gesamtauflage wiegt 4041,58 Kilogramm
DTP-Maße umrechnen

DTP-Maße umrechnen

Millimeter [mm]:
Zentimeter [cm]:
Didot-Punkt [dpt]:
Pica-Punkt [ppt]:
DTP-Punkt [pt]:
Inch [in]:
Nachkommastellen:  
Goldenen Schnitt berechnen

Goldenen Schnitt berechnen

a b a + b
  Nachkommastellen:

Der Goldene Schnitt oder auch die göttliche Teilung ist ein bestimmtes Verhältnis zweier Zahlen oder Größen. Zwei Strecken stehen im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere zur kleineren Strecke verhält wie die Summe aus beiden zur größeren. Streckenverhältnisse im Goldenen Schnitt werden in der Kunst und Architektur oft als ideale Proportion und als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie angesehen.

Goldener Schnitt

Teilung einer Strecke im Verhältnis des Goldenen Schnittes:
a verhält sich zu b wie a + b zu a.
Rückenstärkenberechnung Buch

Rückenstärkenberechnung Buch

Umfang Grammatur Papiervolumen Stärke
Bezug: 4 Seiten g/m2
 
Decken: 2 Stück mm
 
Vorsatz: 2 x 4 Seiten g/m2
 
Inhalt: Seiten g/m2
 
  Buchrücken:  


Mit diesem Tool kommen Sie Ihrem Ziel sehr nah. Das Ergebnis zeigt, wie viel Platz Sie auf dem Buchrücken für Ihren Text oder eine Gestaltung haben.
Da schon ein etwas stärker gepresstes Papier bei einem umfangreichen Buch einige Millimeter Veränderung bewirken kann, liefern wir schon kurz nach Ihrer Auftragserteilung ein Weissmuster mit den Originalmaterialien.
Damit kann die Rückengestaltung 100%ig eingepaßt werden.
Rückenstärkenberechnung Broschüre

Rückenstärkenberechnung Broschüre

Das Ergebnis zeigt, wie viel Platz Sie auf dem Rücken einer klebegebundenen Broschüre für Ihren Text oder eine Gestaltung* haben.

Umfang Grammatur Papiervolumen Stärke
Umschlag:
Seiten g/m2
 
Inhalt: Seiten g/m2
 
  Rücken:
 


* Da bei einer fadengehefteten Broschur der Faden zusätzlichen Platz im Rücken beansprucht, empfehlen wir hier, vor der Produktion ein Weißmuster mit Originalmaterialien zu erstellen.
Scanauflösung berechnen

Scanauflösung berechnen

Format der Bildvorlage: x cm
Skalierung: Prozent
Rasterweite:
Format der Reproduktion:  
Abtastauflösung beim Scannen:  
 
 
Bundstegreduzierung berechnen

Bundstegreduzierung berechnen

Mit Bundsteg bezeichnet man den Raum, der bei einem Druckwerk zwischen dem inneren Textrand und dem Bindungsfalz frei gelassen wird.
Da bei einer Rückendraht gehefteten Broschüre die nach innen liegenden Bogen jeweils um die Papierdicke kürzer werden, verschiebt man das Seitenbild (den Satzspiegel) zur Mitte der Broschüre hin immer weiter nach innen. Nur so kann sicher gestellt werden, dass im Druckbild außen stehende Elemente, wie zum Beispiel Seitenziffern, bei einer geschlossenen Broschüre noch Register halten, also passend untereinander stehen.
Oder ganz einfach: Legen Sie eine drahtgeheftete Broschüre mit mindestens 16 Seiten so geöffnet auf den Tisch, dass Sie die Heftklammer innen in der Mitte sehen. Der innere Bogen ist nun kürzer als der außen liegende Bogen. Diese Verkürzung wird beim inneren Textrand berücksichtigt.
Und hier das Werkzeug für die Berechnung.

Umfang Grammatur Papiervolumen Bundstegred.
g/m2  
Dauer Datentransfer berechnen

Dauer Datentransfer berechnen

Dateigröße  
Transferrate
Dauer
Datentransfereinheiten umrechnen

Datentransfereinheiten umrechnen

Bit pro Sekunde [bps]
Kilobit pro Sekunde [kbps]
Megabit pro Sekunde [Mbps]
Byte pro Sekunde [B/s]
Kilobyte pro Sekunde [kB/s]
Kilobyte pro Minute [kB/min]
Megabyte pro Minute [MB/min]
 
DIN Formate

DIN-Formate in mm

DIN-Formate in mm

DIN-Formate in der Übersicht

Bindearten

Bindearten

Heftung durch den Rücken Rückendrahtheftung
Die Rückendrahtheftung ist mit Abstand die meist verwandte Bindeart. Sie ist über sogenannte Sammelhefter sehr leicht maschinell zu fertigen. Bei kurzlebigen Erzeugnissen ist sie die zweckmäßigste und günstigste Bindung. Dadurch dass alle Bogen im Rücken übereinander liegen, gibt es allerdings eine Begrenzung bei der Anzahl der Seiten. Je nach Papierstärke sollten rückengeheftete Broschüre nicht über mehr als 80-100 Seiten angelegt werden.
 
Klebebindung Klebebindung
Das Prinzip dieses Verfahrens besteht darin, dass anstatt mit Draht mit einer zähen Klebestoffschicht (Hotmelt, Dispersionskleber oder PUR/Polyurethane) Einzelblätter oder Lagen zu einem stabilen Block verbunden werden. Die Klebebindung ist das ideale Verfahren, um Broschüren oder Kataloge mit Seitenzahlen von über 80 Seiten herzustellen. Die aufwändigere Verarbeitung bedingt, dass die Kosten dieser Bindung über den Kosten der Rückendrahtheftung liegen. Festigkeit und Lebensdauer einer Klebebindung erreichen nur bei perfekter Verarbeitung und Berücksichtigung sämtlicher relevanter Faktoren annähernd die Qualität eines fadengehefteten Buches. Die hohe Klebkraft der Polyurethane hat allerdings dazu geführt, dass heute schon stark beanspruchte Werke, wie z.B. Schulbücher, in diesem Verfahren gebunden werden.
 
Fadenheftung Fadenheftung
Sie beschränkt sich hauptsächlich auf die Herstellung von Verlagsbänden und Bücher von besonderer Qualität. Hier werden Textilfäden durch den Rücken genäht und halten so die einzelnen Druckbogen zusammen. Fadenheftung ist das haltbarste aller Bindeverfahren für Bücher und Broschüren. Fadengeheftete Bücher lassen sich flach aufschlagen und haben eine gewisse Wertigkeit. Sollte der Leim im Lauf der Zeit durch Umwelteinflüsse nicht mehr halten, wird sich zwar der Buchblock vom Umschlag lösen, aber der Buchblock bleibt durch den Faden als Ganzes erhalten und jeder Buchbinder kann das Buch, ohne es zu beschädigen, wieder neu ableimen.
 
Spezialbindung Spezialbindung
Bei dieser Bindung handelt es sich um lochgestanzte Einzelblätter, die durch eine Metalloder Plastikspirale zusammengehalten werden. Man bezeichnet diese Bindungen je nach verwandtem Material als Plastik-Effekt-Bindung als Wire-O oder auch Drahtkammbindung. Ein großer Vorteil ist es, dass bei der Bindung mit einem Drahtkamm die verschiedensten Materialien zu einem Buch gebunden werden können. Lose-Blatt-Sammlungen mit Folien, Transparentblättern oder bereits gefalzten Produkten lassen sich so zu einem Werk zusammenfügen.


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Wissenswertes über Briefumschläge von A-Z

Wissenswertes über Briefumschläge von A-Z


Abdeckstreifen
Aus silikonisiertem Papier gefertigt, verhindert die Austrocknung der Klebung. Hierdurch beträgt die Klebegarantie bis zu fünf Jahre bei ordnungsgemäßer Lagerung.

Adressfeldtasche
Postalisch zugelassene B4-Versandtasche mit Fenster und einer innen eingeklebten Einstecktasche, so dass der auf A5 gefalzte Briefbogen nicht verrutschen kann und die Anschrift lesbar ist.

Adhäsionsklebung
Klebung, die nach dem Verschließen wieder geöffnet werden kann, ohne dass die Hülle beschädigt wird. Für bestimmte Versendungsarten wie z. B. Streifbandzeitung, Bücherversand etc. ist die Adhäsionsklebung mit meist mehrsprachigem Hinweisdruck: „Hier öffnen“ von der Post vorgeschrieben.

Aufreißstreifen
An der Schmalseite des Briefumschlags mit zwei perforierten Trennlinien integrierte Aufreißhilfe.

Ausstattungshüllen
Hergestellt aus hochwertigen Feinstpapieren.

Begleitpapiertasche
Anklebetasche für Papiere wie Lieferscheine, Rechnungen etc., die der Ware beigefügt werden. Tasche aus Polyethylen mit durch Abdeckpapier geschützter selbstklebender Rückseite.

Briefumschlag
Öffnung bzw. Klappe an der breiten Seite.

Faltentasche
Zum Versand von voluminösen Inhalten mit Seitenfalten und Spitz- oder Stehboden gefertigte Versandtasche.

Fassongummierung
Rundgummierung der Klappe. Im Gegensatz zur waagerechten Streifengummierung der Klappe wird hier am kompletten Klappenrand entlang gummiert. Eingesetzt z. B. bei Wertbriefen, deren Verschluss absolut sicher sein muss.

Fenster
Die Platzierung der Fenster ist postalisch festgelegt, wobei Mindestabstände von den Rändern einzuhalten sind. Man unterscheidet zwischen Folien- und Pergaminfenstern. Das Standard-Briefumschlag-Fenster besitzt eine Größe von 45 x 90 mm. Standardisiert ist übrigens auch die Positionierung: Auf Briefumschlägen der Formate DIN C6, DIN Lang und DIN C6/5 sind die Fenster 20 mm vom linken Rand und 15 mm vom unteren Rand entfernt angeordnet. Für die Versandtaschen gelten die folgenden Maße: Für das Format DIN C5 20 mm vom linken Rand und 60 mm vom unteren Rand und für das Format DIN C4 119 mm vom unteren Rand und 212 mm vom linken Rand. Bei den Versandtaschen werden die Abstände bei rechts liegender Mundklappe gemessen. Das DIN-Fenster bei C4-Versandtaschen beträgt 55 x 90 mm.

Fensterhinterdruck
In das Fensterfeld positionierter spezieller Druck, z. B. Text wie „Es kann sein, dass Sie an einem Tag von uns mehrere Sendungen erhalten“ sowie Umweltzeichen, Firmenlogo etc. Kann individuell vom Kunden bestimmt werden.

Folienfenster
Mit einer Polystyrol-Folie hinterklebter Fensterausschnitt einer Briefhülle, der das Adressfeld klar erscheinen lässt.

Freistemplertasche
Mit speziellem Aufdruck (Freistempler) aus rotem Papier und mit vier Sichtlöchern gefertigte Versandtasche, die der Post ermöglicht, selbstangelieferte, bereits freigestempelte Sendungen sofort zu erkennen und entsprechend vorrangig zu befördern.

Haftklebung
Eine durch Abdeckstreifen geschützte auf die Klappe aufgebrachte Klebung, die durch Abziehen dieses Streifens und Umlegen der Klappe ein einfaches Verschließen ermöglicht. ‹ Siehe Abdeckstreifen.

Hochstehendes Fenster
Das oben links auf der C4-Hülle eingearbeitete Standardfenster, welches das Lesen der Adresse eines ungefalzten DIN A4-Blattes ermöglicht (auch Vertikalfenster genannt). Positionierung: 212 mm von links, 119 mm von unten. ‹ Siehe Fenster.

Hüllengewichte
Faustformel: Länge mm x Breite mm x Papiergewicht g/qm x 2,5 (= Klappe und Seitenverklebung) : 1.000.000 = ca. Gewicht pro Hülle. Bei einem DIN Lang-Umschlag mit 75 g/qm würde dies heißen: 110 mm x 220 mm x 75 g/qm x 2,5 : 1.000.000 = 4,5 g pro Briefumschlag.

Innendruck
Bei der Fertigung der Hüllen aufgebrachter Druck, der hauptsächlich zur Verhinderung der Durchsicht dient (Briefgeheimnis). Der Innendruck ist meist eine graue Fläche; aber auch Zahlen, andere Farben oder Firmenlogos etc. sind möglich.

Jiffy-Tasche
Papierpolstertaschen mit einer aus starkem Recyclingpapier bestehenden Außen- und Innenseite sowie einer Polsterung aus zerkleinertem Altpapier.

Kalenderversandtaschen
Für den Versand von Kalendern geeignete Versandtasche im Format 312 mm x 441 mm.

Kartonversandtasche
Aus stabilem Karton gefertigte Versandtasche, die besonders zum Schutz vor Beschädigungen beim Versand geeignet ist.

Klappe
An einer Seite befindlicher beweglicher Verschluss zum Verschließen der Briefhülle.

Kuvertierhüllen
Für eine Weiterverarbeitung in Kuvertiermaschinen geeignete Briefumschläge mit speziellem Klappenschnitt, die immer eine nassklebende Klappe aufweisen, da die Kuvertierautomaten ein eigenes Feuchtwerk haben.

Luftpolsterversandtasche
Eine mit einer Innentasche aus PE-Folie mit Luftkammern versehene Versandtasche schützt den Inhalt vor Schlag- oder Stoßeinwirkung.

Luftposthüllen
Um durch Gewichtseinsparung in eine günstige Portostaffel zu gelangen, werden die Briefumschläge aus Papier mit einem geringen Flächengewicht (ca. 60 g/m2) gefertigt. Sie sind mit einem rot/blauen Rand versehen.

Nassklebung
Trockener Kleber, dessen Klebekraft durch Anfeuchten aktiv wird.

Natronpapier
Besonders zähes, reißfestes Papier aus Natronzellstoff (auch Sulfitzellstoff). Wird gebleicht (weiß) oder ungebleicht (braun) zur Herstellung von Versandtaschen benutzt.

Papprückwandtasche
Eine mit Rückenverstärkung aus Pappe versehene Versandtasche zum Schutz des Inhalts vor „Verknicken“.

Pergamin
Für Umschläge oder Versandtaschen, Fenster in Recyclinghüllen, Süßwaren etc. geeignetes scharf satiniertes, transparentes Papier, das oftmals auch geprägt ist (z. B. Zwischenpapier in Fotoalben).

Polyethylen
Für Versandtaschen, z. B. für Katalogversand geeignete Kunststofffolie aus thermoplastischen Polymeren.

Postzertifizierung
Umschläge, die von der Post bezüglich Klebung, Papier oder Farben getestet und zertifiziert werden und somit für jede Art von Posttransport geeignet sind.

Rückantworthülle
Briefumschlag, der z. B. bei einem Mailing ungefüllt mit gesandt wird, um dem Empfänger eine schriftliche Rückantwort zu erleichtern. Standardgröße: 105 mm x 155 mm.

Rückverfügungsvermerk
Über dem Adressfeld der Briefhülle gedruckter Vermerk: „Falls Empfänger verzogen, bitte mit neuer Anschrift zurück“ (auch Vorausverfügung genannt).

Scheckfenster
Fenster im Format 35 mm x 85 mm speziell zum Versenden für adressierte Schecks (Stand bei C6-Hülle: 25 mm vom unteren und 15 mm vom linken Rand entfernt). Oft auch mit sehr dunklem oder Zahlenmeer-Innendruck versehen, damit der Inhalt von außen nicht erkannt wird.

Seidenfutter
Um die Wertigkeit der Briefumschläge zu erhöhen, wird Seidenfutter in die Hüllen eingearbeitet. Dies ist bisher nur bei Nassklebe-Briefhüllen ohne Fenster technisch möglich.

Seitenklappen
Verklebte Überlappungen an zwei gegenüberliegenden Seiten des Briefumschlages. Diese können außen sichtbar oder innen verdeckt verklebt sein.

Spitzboden
Versandtasche mit Falte, deren Boden spitz zuläuft. ‹ Siehe auch Faltentaschen.

Trapezschnitt
Die Verschlussklappe des Umschlages ist in Form eines Trapezes beidseitig links und rechts abgeschrägt.

Versandtasche
Öffnung bzw. Klappe an der schmalen Seite.

Wertbriefhülle
Ein Teil des Briefumschlags wird als Klappe mitbenutzt, um den Inhalt vor unbefugtem Einsehen oder Entnehmen zu schützen. Es ist somit nicht möglich, den Inhalt einzusehen oder zu entnehmen, ohne den Umschlag zu beschädigen.

Zahleninnendruck
Mit Zahlenmeer oder Zahlenwirrwarr versehener Innendruck als Schutz vor Einsehen des Inhalts. Verwendung häufig für Scheckversand, Gehaltsabrechnungen etc.



Gewichte von Briefhüllen berechnen

Briefhüllengewichte

Um die Portokosten möglichst gering zu halten, kommt es beim Mailing oft auf jedes Gramm an. Als Orientierungshilfe erhalten Sie nachstehend eine Berechnungsmöglichkeit für die Gewichte von Briefhüllen. Aufgrund der unterschiedlichen Fertigungsmöglichkeiten der Laschen und Klappen, kann es sich hier nur um cirka-Angaben handeln.

Format: x cm
1 Briefhülle:
Grammatur: g/m2 Stück:
 
Briefhüllen-Maße

Briefhüllen-Maße

(Fast) alles ist möglich.

Schon die Bezeichnung DIN vor fast allen Briefhüllenformaten zeigt, dass es hier sehr feste Normen gibt. Und die Deutsche Post hat aufgrund ihrer Automatisierung in der Sortierung auch größtes Interesse daran, dass man sich an bestimmte Formate hält.

Doch wer auffallen will, muss anders sein. Und seit auch private Anbieter für die Postverteilung auf dem Markt sind, ist mehr möglich, als man hier darstellen könnte. Deshalb nur die gebräuchlichsten Formate mit der passenden Fenstervermaßung.

Versandhülle DIN LANG Versandhülle C4 Versandhülle C5
Versandhülle DIN Lang Versandhülle C4 Versandhülle C5
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Briefhüllen-Formate
Rückantwort = 105 x 155 mm
DIN Lang = 110 x 220 mm
DIN C6 = 114 x 162 mm
DIN B6 = 125 x 176 mm
DIN C6/5 = 114 x 229 mm
DIN C5 = 162 x 229 mm
DIN B5 = 176 x 250 mm
DIN E5 = 200 x 280 mm
Kompakt Sonderformat = 120 x 235 mm
Kompakt = 125 x 229 mm
DIN C4 = 229 x 324 mm
DIN B4 = 250 x 353 mm
DIN E4 = 280 x 400 mm
Farbübersetzer

Farbübersetzer

Sie möchten einen bestimmten Vollton aus vier Farben darstellen?
Geben Sie die entsprechende Nummer ein und der Farbübersetzer gibt das richtige Mischungsverhältnis¹ an.
Unser Smiley zeigt Ihnen, ob eine Vierfarbauflösung gut, eher mittelmäßig oder problematisch ist:

PANTONE   HKS
  C Cyan     C Cyan
  M Magenta     M Magenta
  Y Yellow     Y Yellow
  K Schwarz²     K Schwarz²
  gut mittel schlecht     gut mittel schlecht

¹Mischungsverältnisse und Bewertung ohne Gewähr

²Das "K" in der Abkürzung CMYK rührt weder von Kontrast noch blacK her; es ersetzt auch nicht den Buchstaben B, um nicht für Blau/Blue zu stehen. Im englischsprachigen Offsetdruck bezeichnet K die key plate ("Schlüsselplatte"), die schwarz druckende Platte, an deren Grundlinie die drei farbigen Platten ausgerichtet werden.
Wissenswertes zur Lackveredelung

Wissenswertes zur Lackveredelung



Lack oder Nichtlack – Das ist hier die Frage
Die wichtigste Funktion für eine Lackierung im Offsetdruck war und ist die Schutzfunktion des meist empfindlichen Druckguts, in der Regel Papier. Besonders bei der Faltschachtelproduktion ist das Material hohen Beanspruchungen (stanzen, biegen, kleben) ausgesetzt. Schon früh setzte man dort Drucklack ein. Drucklack - Drucklack ist eine farblose Lackschicht (matt oder glänzend), die mit einer normalen Druckmaschine aufgebracht wird. Sie erhöht die Abriebfestigkeit und den Glanz des Druckproduktes. Der meist auf Ölbasis hergestellt Drucklack hat nur einen großen Nachteil. Das meist weiße Papier vergilbt sehr schnell. Heute arbeitet man für die reine Schutzlackfunktion in der Regel mit sog. Dispersionslack. Der Dispersionslack wird auch Wasserkastenlack genannt, da er eine Wasserbasis hat und mit Wasser verdünnt werden kann. Neben Wasser sind Harz und Wachs weitere Bestandteile in der Zusammensetzung. Der Auftrag erfolgt über ein zusätzliches Farbwerk mit anschließender Trocknungseinheit. Qualitativ ist der Dispersionslack zwischen dem Drucklack und der Folienkaschierung angesiedelt, wobei er die Oberfläche nicht versiegelt. Mit ihm werden Farbflächen ebenfalls geschützt und matt oder glänzend veredelt.

Glanz misst man in sog. "Glanzpunkten". Damit drückt man den Reflexionswert (aufgegebenes Licht zu reflektiertem Licht) aus. 0 Glanzpunkte wären eine vollständig diffuse Reflexion, praktisch keine Reflexion, absolut matt. 100 Glanzpunkte ist eine vollständige Reflexion, der höchste Glanz.

Druckerzeugnisse müssen aber nicht nur Kratz- und Scheuerfest sein. Sie müssen auch gut aussehen. Und da helfen inzwischen Lackierungen in den unterschiedlichsten Ausprägungen.

Siebdruck UV-Lack (bis zu 98 Glanzpunkte)
Sehr hoher Glanz durch den höchstmöglichen Lackauftrag per Sieb, geringe Vorkosten bei Spotlackierungen. Allerdings ist die Oberfläche nicht unempfindlich und man sollte den Lack nicht über einen Falz laufen lassen. Dort besteht Bruchgefahr des nach der Trocknung sehr spröden Lacks.

Offset-UV-Lack (bis zu 90 Glanzpunkte)
Nicht ganz so hoher Glanz wie beim Siebdruck-UV. Gut einsetzbar für hohe Auflagen, Folien und Verpackungen.

Dispersionslack matt 10-15 Glanzpunkte, glänzend bis zu 85 Glanzpunkte
Der "Standardlack" in der heutigen Offsetproduktion. Hoher Glanz/Matt-Effekt, hohe Elastizität und aufgrund der Wasserbasis keine Vergilbung.

Drip-Off-Lack, Differenz Glanz/Matt je nach Auftrag
Hierbei werden zwei Lackarten gekoppelt um den Effekt zu erzielen, als wenn der Lack ablaufen oder abtropfen, daher dripp-off, würde. Mittels besonderer matter und ölhaltiger Drucklacke werden partielle Flächen lackiert. Danach wird im selben Arbeitsgang mit Dispersionslack lackiert, der an den vorher matt lackierten Flächen abläuft. Dadurch entsteht ein Kontrast zwischen glänzenden und matten Stellen. Das ganze basiert auf dem Abstoßprinzip von Fett und Wasser.

Relieflack
Aus Blindenschriftanwendungen entwickelt, bietet der Relieflack auf UV-Basis eine bis zu 20 micron aufgebaute Lackschicht. Die wie eine Blindprägung fühlbare hochglänzende oder matte Lackierung hat den Vorteil einer glatten Rückseite und kann auch für Überzüge und Etiketten, die nassverleimt werden, angewendet werden. Auf Naturpapieren ist der Effekt besonders wirkungsvoll.

Duftlack
Duftlackprodukte erfreuen sich in der Werbung einer wachsenden Beliebtheit. Solche Anwendungen ermöglichen, zusätzlich zur visuellen und inhaltlichen Botschaft einen Geruch zu transportieren - und so einen weiteren Sinn des Kunden anzusprechen. Im Duftlack sind mikroverkapselte Duftstoffe enthalten. Der Geruch wird durch Reiben an der Produktoberfläche freigesetzt und ist dann wahrnehmbar. Der Duftlack wird beispielsweise als Spotlackierung über das letzte Druckwerk auf den oberen Bereich der Produktverpackung aufgetragen. Um das Druckbild zu schützen, kann man zusätzlich über den nicht mit Duftlack überzogenen Bereich über ein Lackierwerk mit einem Dispersionsmattlack spotlackieren.

Blumen
Flieder
Freesie
Frühlingswiese
Heublume
Holunder
Hyazinthe
Iris
Jasmin
Lavendel
Lilie
Lindenblüte
Lotus
Maiglöckchen
Mohnblüte Narzisse
Orchidee
Phlox
Rapsblüte
Rose
Sonnenblume
Sternmagnolie Tulpe
Veilchen

Hölzer
Birke
Eichenholz
Fichte
Kiefer
Kieferholz
Sandelholz
Schwarzkiefer
Tanne Waldboden
Zeder
Zypresse
Früchte
Ananas
Apfel
Aprikose
Banane
Birne
Brombeere
Erdbeere
Grapefruit
Guave
Heidelbeere
Himbeere
Johannisbeere
Kirsche
Kiwi
Kokosnuß
Limette Mandarine
Mango
Maracuja
Melone
Orange
Pfirsich
Pflaume
Preiselbeere
Quitte
Waldbeere
Weintraube
Zitrone
Gewürze
Anis
Basilikum
Baldrian
Bohnenkraut
Dill
Eukalyptus Fenchel
Kamille
Knoblauch
Kümmel
Lebkuchen
Lorbeer
Menthol
Melisse
Nelke
Oregano
Petersilie
Pfefferminze
Rosmarin
Thymian
Vanille
Wacholder
Zimt
Verschiedenes
Advent
After Eight
Amaretto
Aschenbecher
Brandgeruch
Bratapfel
Cappuccino
Cocktail
Cola
Erdnuß
Gasgeruch
Gebäck
Gras
Haselnuß
Honig
Kaffee
Kaugummi
Leder
Lemongras
Mandel
Meeresbrise
Neuwagen
Pizza
Schokolade
Sekt/Champagner
Sonnenmilch
Stollen
Tabak
Tankstelle
Tee, schwarz
Weihrauch
Wick VapoRub


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Korrekturzeichen nach DIN 16511

Korrekturzeichen nach DIN 16511


Jeder kennt ihn, keiner mag ihn und er tritt dazu auch noch unter falschem Namen auf. Denn natürlich ist der Druckfehlerteufel in Wirklichkeit ein Satzfehlerteufel. Aber die Setzer waren schon immer gut darin, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Er hat dazu etwas geschafft, was vielen nicht leicht gefallen ist: Er hat den Weg vom Bleisatz über Fotosatz bis hinein in jeden Computer völlig schadlos überstanden. Ohne Umschulung. Einfach so.

Auch wenn wir ohne ihn gar nicht leben können, versuchen wir immer, ihm mit diesem Werkzeug das Leben schwer zu machen.

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Toleranzen Druckweiterverarbeitung

Toleranzen in der Druckweiterverarbeitung


Einleitung
Bei der industriellen Druckweiterverarbeitung wird bedrucktes Papier über mehrere Arbeitsprozesse zu fertigen Produkten verarbeitet. Die Bearbeitung erfolgt meist auf mechanischem Weg, wie Anlegen, Ausrichten, Pressen, Schneiden, Falzen, Perforieren usw. und ist nicht ohne Differenzen durchführbar. Einige Prozesse lassen sich heute durch technische Einrichtungen auf Toleranzüberschreitungen überwachen. Bei vielen Prozessen kann die Prüfung und Feststellung von Abweichungen mit anschliessender Fehlerbehebung nur durch das Personal ausgeführt werden. Hier wirken sich die menschlichen Grenzen aus.

Differenzen
Die hier beschriebenen Differenzen haben ihren Ursprung im Material, der Art der Bearbeitung und in der angewandten Technologie. Sie entstehen auch bei korrekt eingestellten Maschinen. Mit dieser Richtlinie, die in Anlehnung an die technischen Richtlinien des Bundesverband Druck und Medien entstanden ist, will die Fachvereinigung Druckweiterverarbeitung von Viscom aufzeigen, wo Differenzen entstehen, welche die zu erwartende Qualität bestimmen.

Toleranzen
Da in einer Produktion Differenzen nicht verhindert werden können, werden für die zu erwartende Qualität maximale Abweichungen in Toleranzwerten festgelegt. Eine Toleranz ist somit die vereinbarte tolerierte Grösse einer Abweichung.
Unter einer Toleranz von ± 0.1 mm wird eine Schwankungsbreite von 0.2 mm verstanden.

In der Regel werden Materialien zu Endprodukten verarbeitet, welche in sich und durch den Druck schon vor der Druckweiterverarbeitung Differenzen aufweisen.

Es wird deshalb unterschieden zwischen:
  • Importierten Differenzen
  • Differenzen in der Druckweiterverarbeitung

Importierte Differenzen

Importierte Differenzen sind solche, die vor der Druckweiterverarbeitung entstehen. Sie sind oft die Grundursache für die Entstehung von Abweichungen in der Weiterverarbeitung.

Papier
Gemäss den AVB der Papierhersteller dürfen beispielsweise gestrichene Druckpapiere in der Gewichtsklasse über 40 g/m2 Flächengewichtsschwankungen von ± 5% aufweisen.
D.h. die Masse eines 100 g/m2 Papieres darf zwischen 95 g/m2 und 105 g/m2 schwanken. Selbstverständlich wirkt sich diese akzeptierte Toleranz von ± 5 g/m2 auf die Fertigungsqualität aus.
Diese Toleranzen wirken sich auch auf die Stärke (Dicke) des Materials aus.

Karton
Gleich wie beim Papier beanspruchen die Kartonhersteller Toleranzgrenzen. Sie betragen bezüglich Dicke und Flächengewicht ± 5% und können sich bei der Deckenproduktion sowie am Endprodukt auswirken.

Papierverdrängung beim Falzen
Papierverdrängung beim Falzen

Anlagedifferenzen
Anlagedifferenzen
Bogenverzug
Bogenverzug

Ungenügende Planlage
Ungenügende Planlage

Dehnung bei der Feuchtigkeitsaufnahme
Dehnung bei der Feuchtigkeitsaufnahme

Scheuern durch Bogentransport
Scheuern durch Bogentransport

Bogenmontage
Die Bogenmontage legt den Grundstein für eine hohe Falz- und Schneidgenauigkeit. Moderne Computerprogramme enthalten Korrekturfaktoren um den Seitenversatz, den Bundausgleich und den schrägen Verzug durch die Papierverdrängung in den Falzbogen auszugleichen. Die richtige Anwendung dieser Programme ist Voraussetzung für die Erreichung hoher Qualitätsansprüche.

Druckanlage
Abweichungen an der Druckanlage haben zwangsläufig auch Differenzen in der Weiterverarbeitung zur Folge.

Bogenverzug, ungenügende Planlage
Ein Bogenverzug, der im Druckvorgang oder bei der weiteren Veredelung entstanden ist, kann durch den Buchbinder nicht mehr korrigiert werden. Wellige Bogen führen beim Schneiden zu erhöhten Abweichungen.

Papierfeuchte
Bei der Feuchtigkeitsaufnahme wachsen stark ausgetrocknete Druckbogen am fertigen Produkt in Dehnrichtung z.B. bei 21 cm um + 0.5 bis 1.5 mm Ein relativer Feuchtegehalt des Papiers unter 40% führt bei der Verarbeitung zu unkontrollierbarem Dehnungs- und Schrumpfungsverhalten am Produkt. Es besteht sogar die Gefahr, dass die Papierfasern im Falz brechen.

Laufrichtung
Eine falsche Laufrichtung erhöht die Differenzen in allen Bearbeitungsschritten wesentlich.

Scheuerfestigkeit der Druckfarbe
Druckfarben müssen soweit trocken und abriebfest sein, dass bei einer normalen industriellen Verarbeitung keine Carbonier- oder Scheuerspuren entstehen. Für Annahmetoleranzen ist der Scheuertest der UGRA ( www.ugra.ch) massgebend.

Formatdifferenzen durch die Oberflächenveredelung
Laminage Bei glänzenden und matten Laminagen kann das Druckgut nach der Verarbeitung Differenzen aufweisen. Diese sind abhängig von der Laufrichtung bei der Verarbeitung und vom Flächengewicht des Papieres.
Die Differenz beträgt maximal: ± 1.0 mm
Die Prägelaminage (das Papier wird zusammen mit der kaschierten Folie geprägt) unterliegt höheren Toleranzen. Entscheidend wirkt sich das verarbeitete Bogenformat aus; je grösser das Format, desto grösser ist die Dehnung.
Der Bogen wächst maximal: + 2.0 bis + 3.0 mm

UV-Lackierung
Bei der UV-Lackierung beeinflussen die Bogengrösse, der Feuchtigkeitsgehalt im Zusammenhang mit der Lackierung und dem Trockungsprozess die Formattdifferenzen. Die Differenzen liegen im Bereich von ± 0.5 bis ± 1.0 mm.


Differenzen in der Druckweiterverarbeitung

Schneidtoleranzen im Stapel
Schneidtoleranzen im Stapel





Papierverdrängung beim Falzen
Papierverdrängung beim Falzen




Aufstosstoleranzen am Kopf und im Bund
Aufstosstoleranzen am Kopf und im Bund





Standtoleranzen vom Umschlag zum Inhalt
Standtoleranzen vom Umschlag zum Inhalt





Toleranzen der Buchkanten
Toleranzen der Buchkanten





Schneidtoleranzen in der Basis und Höhe bei Broschüren
Schneidtoleranzen in der Basis und Höhe bei Broschüren





Schneidtoleranzen in der Basis und Höhe bei Drahtheftbroschüren
Schneidtoleranzen in der Basis und Höhe bei Drahtheftbroschüren





Bogenverdrängung bei gesteckten Bogen
Bogenverdrängung bei gesteckten Bogen

Schneidtoleranzen am Planschneider
Die Papierbeschaffenheit (Kompressibilität) wirkt sich entscheidend auf die Schneidabweichungen aus. Je höher der Kompressionsweg (z.B. bei weichen Papieren) vor dem Schneiden, um so grösser die Abweichung.

Material Schneidtoleranzen im Stapel je Schnitt
Offset- und gestrichene Papiere ± 0.10 mm
Werkdruck bzw. voluminöse Papiere ± 0.15 mm
Tellernde oder wellige Papiere ± 0.20 mm

Diese Toleranzen kummulieren sich mit jedem Schnitt.

Falztoleranzen in Falzmaschinen
Für registerhaltiges Falzen im Kreuzbruch gelten folgende Grenzwerte und Falztoleranzen:

Falzung Gestrichene Papiere max. g/m2 Falztoleranzen
Einbruch bis 170 g/m2 ± 0.55 mm
Zweibruch bis 130 g/m2 ± 0.70 mm
Dreibruch bis 100 g/m2 ± 0.85 mm
Vierbruch bis 70 g/m2 ± 1.00 mm

Durch die Materialverdrängung entstehen diagonale Verschiebungen, die nicht parallel zum Falz verlaufen.
Durch Perforationen bei den Kreuzbrüchen lassen sich die Differenzen allgemein etwas verringern.
Die Falzdifferenzen steigen unabhängig von Kreuz- oder Parallelbrüchen, aber abhängig von der Zahl der Falzbrüche.

Aufstosstoleranzen in der Klebebindung und Fadenheftung
Beim Aufstossen der zusammengetragenen Bogen in Klebebindeanlagen entstehen Differenzen am Bogenkopf und -rücken von ± 0.10 mm.
Sie werden auch durch die Falzsteigung und verschiedenartige Bogenarten zusätzlich negativ beeinflusst.
Im Fadenheften entstehen beim Anlegen der einzelnen, unterschiedlichen Bogenteile im Heftprozess am Bogenkopf Differenzen von ± 0.15 mm.

Einhängetoleranzen bei Broschüren
Beim Einhängen des Inhaltes in den Umschlag wirkt sich die "Toleranzenkette" mit Abweichungen vom Schneiden, Rillen, Ausrichten und Anpressen auf die Passergenauigkeit am Rücken und zum Bogenkopf im Inhalt aus.
In Addition der Prozesse ergibt sich eine Toleranz bis zu ± 0.75 mm.
Bei Broschüren mit überstehenden Kanten kommen die Toleranzen des Vorderschnittes dazu (siehe Schneidtoleranzen in Dreimesserautomaten).

Einhängetoleranzen bei Büchern
Beim Einhängen des Inhaltes in die Buchdecke wirken sich die Differenzen vom Schneiden und von der Buchdeckenherstellung auf die Gleichmässigkeit der vorstehenden Kanten der Buchdecke aus.
Ein wichtiger Faktor ist die Stabilität des Buchblocks abhängig von der Blockdicke.
Buchblockdicke Einhängetoleranzen für Vorderkante Einhängetoleranzen für Kopf-/Fusskanten
bis 10 mm ± 0.50 mm ± 0.30 mm
bis 30 mm ± 0.60 mm ± 0.30 mm
bis 60 mm ± 0.70 mm ± 0.40 mm
Bei Querformaten verdoppeln sich die Toleranzwerte der Kopf-/Fusskanten.

Schneidtoleranzen in Dreimesserautomaten
Die Schneidtoleranzen steigen bei zunehmender Einsatzhöhe wie folgt:
Einsatzhöhe Schneidtoleranzen für Vorderschnitt Schneidtoleranzen für Kopf-/Fussbeschnitt
bis 5 mm ± 0.25 mm ± 0.20 mm
bis 30 mm ± 0.30 mm ± 0.25 mm
bis 60 mm ± 0.70 mm ± 0.60 mm
Die Papierbeschaffenheit (Kompressibilität) wirkt sich zusammen mit der Einsatzhöhe entscheidend auf die Schneidabweichungen aus. Je höher der Kompressionsweg (z.B. bei weichen Papieren) vor dem Schneiden um so grösser die Abweichung.

Schneidtoleranzen an Trimmern
Die Schneidtoleranzen steigen bei zunehmender Produktedicke wie folgt:
Produktdicke Schneidtoleranzen für Vorderschnitt Schneidtoleranzen für Kopf-/Fussbeschnitt
bis 1 mm ± 0.20 mm ± 0.15 mm
bis 3 mm ± 0.23 mm ± 0.18 mm
bis 6 mm ± 0.25 mm ± 0.20 mm
Schneidtoleranzen im Vorderschnitt sind massgeblich von der Planlage des Produktes abhängig.
Aufsperrende Produkte, die nicht flächig zugehalten werden können, sind am Umschlagbogen grösser als an den inneren Bogen.
Die bei der Drahtheftung innenliegenden Bogen sind durch die Verdrängung bedingt in der Basis kürzer als das Produkteformat. Diese Abweichungen sind beim Seitenlayout und der Bogenmontage zu berücksichtigen.

Eine bestimmte Toleranz wirkt nicht für sich allein!

Im technologischen Ablauf ergeben sich "Toleranzketten", in denen sich die Toleranzen der einzelnen Arbeitsschritte von der Montage, dem Druck bis zur Weiterverarbeitung sichtbar kummulieren.
Wesentlich für die Produktequalität ist deshalb, die zu erwartenden Differenzen schon in der Produkteplanung zu berücksichtigen.


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Infopost und Infobrief

Infopost und Infobrief


Die Post macht ne Welle
Der ganz große Wurf war es sicher nicht. Aber wenn aus einem "Entgeltkasten" eine Welle wird, dann darf man schon von einem Fortschritt reden. Hier finden Sie alle Informationen über die Frankiervermerke für Infopost und Infobrief der Deutschen Post AG.


Frankiervermerk

Die Grundform - alle Bestandteile in der Frankierzone
1. Die Frankierwelle
2. Angabe des Produkts (Textzusatz)
3. "Ein Service der Deutschen Post" (Textzusatz)
4. optional ein eigenes Motiv als Ergänzung

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